Stator-Typen analog

Statortypen analog

Stator
Nr.
Ladespule Leitungen Grundplatte Steckverb.* Drehrichtung Informationen
Windungen Ø CU-Draht Spulen Wicklung
Anfang
Wicklung
Ende
Länge
(mm)
Art.-Nr. Ø mm W-Zzp
(**)
W2-Zzp
(**)
1 2 3 4 5
1050 1850 0,18 1 sw blau 350 1227 89,95 19,5 - x links
1051 1850 0,18 1 sw blau 350 1226 93,95 19,5 - x links SG1573/1574
1052 4000 0,15 1 blau sw 350 1226 93,95 27,5 - x rechts SG1575/1576
1054 4000 0,15 1 blau sw 350 1227 89,95 27,5 - x rechts GM 500; SG1577/1578
1055 1850 0,18 1 blau sw 350 1227 89,95 29 - x rechts
1056 1850 0,18 1 sw blau 350 1226 93,95 24 - x links
1057 4000 0,15 1 sw blau 350 1227 89,95 16,5 - x links
1058 4000 0,15 1 sw blau 800 1233 89,95 16,5 30 x links/rechts
1059 4000 0,15 1 blau sw 350 1226 93,95 27,5 - x rechts wie Stator 1052
1061 4000 0,15 1 sw blau 800 1234 71,95 16,5 30 x links/rechts
1062 1850 0,18 1 sw blau 350 1227 89,95 19,5 28 x links/rechts SG1579/1580
1063 4000 0,15 1 sw blau 350 1227 89,95 16,5 30 x links/rechts
1064 1850 0,18 1 blau sw 350 1226 93,95 29 - x rechts
1065 4000 0,15 1 sw blau 350 1226 93,95 16,5 - x links
1066 4000 0,15 1 sw blau 350 1235 93,95 16,5 - x links
1067 4250 0,15 1 blau sw 350 1233 89,95 40,5 - x rechts
1068 3000 0,18 1 sw blau 800 1226 93,95 16,5 - x links
1069 1850 0,18 1 sw blau 350 - - 19,5 - x links
1070 1850 0,18 1 sw blau 350 1233 89,95 19,5 28 x links/rechts
1071 1850 0,18 1 sw blau 350 1226 93,95 19,5 28 x links/rechts
1072 4000 0,15 1 blau sw 350 - - 27,5 - x rechts Spule mit Kernblechpaket
1074 3000 0,18 1 sw blau 350 1227 89,95 19,5 - x links
1075 3000 0,18 1 sw blau 350 1227 89,95 1 39 x links/rechts
1076 1850 0,18 1 sw blau 350 1229 89,95 19,5 28 x links/rechts
1077 3000 0,18 1 sw blau 350 1226 93,95 1 39 x links/rechts
1078 4000 0,15 2 sw blau 350 1236 89,95 8/41,5 12/31 x links/rechts
2 Zyl.
1079 1850 0,18 1 sw blau 350 - - - - links
1080 2000 0,18 1 sw blau 350 1226 93,95 19,5 - x links
1081 1850 0,18 1 sw blau 350 1227 89,95 19,5 28 x links/rechts
1082 4000 0,15 2 sw blau 350 1238 93,95 8/41,5 12/31 x links/rechts
2 Zyl.
1083 4000 0,15 2 sw blau 350 1237 93,95 8/41,5 12/31 x links/rechts
2 Zyl.
1084 4250 0,15 1 blau sw 350 1235 93,95 40,5 - x rechts
1085 4000 0,15 2 sw blau 350 1238 93,95 - - x links 2 Zyl.
1086 3000 0,18 1 sw blau 800 1234 71,95 16,5 30 x links/rechts
1087 4500 0,15 2 sw blau 350 1236 89,95 8/41,5 12/31 x links/rechts
2 Zyl.
1088 4000 0,15 1 sw blau 350 - - - - x links Spule mit Kernblechpaket
1089 4000 0,15 1 sw blau 350 - - - - x links
1093 1850 0,18 1 sw blau 350 1227 93,95 19,5 - x links
1094 4000 0,15 sw blau 350 - - - - x links
1095 5000 0,15 1 sw blau 800 - - - - x links Spule bandagiert
1096 4000 0,15 1 sw blau 350 - - - - x links
1097 5000 0,15 1 sw blau 800 1234 71,95 16,5 30 x links/rechts Spule bandagiert
1098 4250 0,15 1 sw blau 350 1227 89,95 19,5 30 x links/rechts mit Gummitülle + Schrumpfs.
1099 1850 0,18 1 sw blau 350 1226 93,95 16,5 - x links
1410 4500 0,15 2 sw blau 350 1236 89,95 8 12 x links 2 Zyl.

 

1411 4000 0,15 2 sw blau 350 1236 93,95 12 8 x links 2 Zyl.
1412 3000 0,18 1 sw blau 350 1235 93,95 16,5 - x links
1413 3000 0,18 1 sw blau 350 1234 71,95 16,5 30 x links/rechts
1414 1850 0,18 2 sw blau 350 1236 89,95 30 30 x links 2 Zyl.
1415 1850 0,18 1 sw blau 350 1233 89,95 19,5 28 x links/rechts
1416 1850 0,18 1 sw blau 350 1226 93,95 19,5 - x links
1417 4000 0,15 1 blau sw 350 - - - - x rechts Spule mit Kern- und Halteblech
1418 1850 0,18 1 sw blau 350 1241 93,95 24 - x links
1419 1850 0,18 1 sw blau 350 1241 93,95 19,5 - x links
1420 1850 0,18 1 sw blau 350 1233 89,95 19,5 28 x links/rechts Gehäuse rot
1421 1850 0,18 1 sw blau 350 1226 93,95 19,5 - x links
1422 1850 0,18 1 sw blau 350 1227 89,95 19,5 - x links
1423 1850 0,18 sw blau 350 1243 93,95 19,5 - x links
1424 1850 0,18 sw blau 350 1227 89,95 19,5 - x links
1425 1850 0,18 sw blau 350 1226 93,95 19,5 - x links
1426 5000 0,15 sw blau 800 1227 89,95 19,5 - x links Spule bandagiert
1427 4000 0,15 blau sw 350 1226 93,95 27,5 - x rechts Jawa; SG1581/1582
1429 5000 0,15 sw blau 800 - - 16,5 30 x links/rechts Spule bandagiert

* 1 ist Kombistecker AMP EconoSeal, 2 ist Flachstecker, 3 ist Rundstecker, 4 ist AMP Superseal-Steckverbindung, 5 ist Doppelstecker PVL 7603.
** W-Zzp ist Winkel Zündzeitpunkt.

Hinweis

Bei der Bestellung ist es wichtig, den Steckertyp anzugeben, da der Stecker in 5 Varianten angeboten wird und zum jeweils ausgewählten Stator passen muss. Generell sind alle PVL-Zündungen für Rechts-Links-Lauf geeignet, jedoch ändert sich dadurch natürlich auch der Zündzeitpunkt, und man muss dann eine neue Markierung (ca. 180° KW versetzt) setzen. Durch ein Vertauschen der Steckverbindung sw/blau erreicht man ein ähnliches Verschieben wie durch eine Änderung der Drehrichtung. Verwendet man einen Stator, der für die Drehrichtung links vorgesehen ist, für die Drehrichtung rechts, so kann man evtl. durch Vertauschen der Polarität die Zündung wieder in den ursprünglichen Bereich bringen. Die Zündung ist aber dennoch an einer anderen Position, da der Spannungsverlauf am Stator nach dieser Maßnahme nur ein "verzerrter" Sinusverlauf ist. Ist z. B. der Stator 1052 mit Steckertyp 2 (Flachstecker) und der Rotor 952 mit Zündspule 105 458 gepaart, so ist die Drehrichtung standardmäßig rechtsdrehend, und die Steckverbindung ist Wicklung Anfang "blau" und Wicklung Ende "sw". Will man nun diese Zündung auf linksdrehend umbauen, so muss man lediglich die Flachstecker austauschen und das schwarze Kabel mit dem blauen Kabel und das blaue Kabel mit dem schwarzen Kabel verbinden (über Kreuz schließen). Die Zündung läuft dann einwandfrei auf linksdrehend, da Wicklung Anfang und Wicklung Ende umgepolt wurden. Diese Lösung kann man dann anwenden, wenn ein Umbau eines Motors auf PVL durchgeführt werden soll und der gewünschte Stator mit entsprechender Drehrichtung nicht lieferbar ist. Die Statoren für analog und digital sind unterschiedlich. Die verschiedenen Stecker wurden gewählt, um Verwechslungen zu vermeiden.

Analoge Zündungskomponenten können nicht mit digitalen gepaart werden. Die Statoren für analog und digital sind unterschiedlich aufgebaut. Die verschiedenen Stecker wurden gewählt, um Verwechslungen zu vermeiden. Da man bei analogen Systemen die physikalischen Einflüsse der Induktion nicht durch Berechnung kompensieren kann, muss man diese Einflüsse von Beginn an so klein wie möglich halten. Je mehr Windungen auf einem Stator sind, desto besser (früher) ist das Startverhalten. Jedoch kommt es sehr schnell zu einer erheblichen Spätverstellung, was sich je nach Motor deutlich auf die Leistung auswirken kann. Hier ist es also sehr wichtig, die Motorcharakteristik, d. h. das nutzbare Leistungsband und das Drehvermögen genau zu kennen. Bei Kartmotoren, die sehr hoch drehen und entweder duch Anschieben oder durch einen Elektrostarter gestartet werden, werden üblicherweise Statoren mit 1850 Windungen verwendet. Bei Motorrädern, z. B. Enduro, Cross etc. werden Statoren mit 3000 bis 4000 Windungen eingesetzt, da diese ein sehr gutes Kickstartverhalten gewährleisten. In manchen Fällen werden Statoren mit über 4000 Windungen eingesetzt, was aber eher die Ausnahme darstellt. Mit den analogen Zündspulen 105 458 (schwarz) oder 479 100 (rot) können Statoren wie z. B. 1052 (4000 Windungen) gepaart werden. Bei unseren Tests wurde mit der Paarung Stator 1052 und Zündspule 479 100 eine deutlich höhere Drehzahl bei z. B. einer Renn-Simson S51 mit 12 PS erreicht. Die Zündkurven entnehmen Sie aus den Diagrammen. Analoge Anlagen sind deutlich günstiger im Preis-Leistungs-Verhältnis als digitale und können in vielen Leistungsvarianten und Baumaßen angeboten werden. Hierzu ist es besonders wichtig, dass gerade bei Umbauten wie z. B. für Oldtimer-Motorräder, Scooter-Rennfahrzeuge, Mofa-Racer (KTM 50, Zündapp 50, Sachs 50, Malaguti 50 u. v. m.) die Drehrichtung, der Konus des Kurbelwellen-Seitenzapfens, der Einbauraum im Motorgehäuse, die Drehzahl des Motors und die Anforderungen bezüglich der Einsatzdauer (24-Stunden-Mofarennen) bekannt sind. In fast allen Fällen muss für diese Umbauten eine Adapterplatte aus Aluminium oder einem adäquaten Kunststoff (möglichst geringe Wärmeleitfähigkeit) konstruiert und gefertigt werden. Diese Adapterplatte muss so gefertigt sein, dass die PVL-Grundplatte genau zentrisch zum Mittelpunkt der Kurbelwellenlagerung sitzt und in beide Richtungen verstellt werden kann. Dies ist deshalb wichtig, da der Rotor mit nur 0,1 mm Spielraum im Stator läuft und nicht an den Statorblechen streifen darf. Gerne beraten wir Sie bei Umbauten und fertigen für Sie diese Adapterplatten.